Iwona Porozynski

Deutsch

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SchmetterlingWenn ich nach Polen fahre besuche ich das Grab meiner Oma. Es war Spätsommer, schönes, warmes Wetter. Beim Friedhofseingang kaufte ich eine wunderschöne Blume im Topf und ein paar Kerzen. Am Grab zündete ich eine an und stellte auf die Steinplatte meine weiße Chrysantheme. Ich setzte mich auf die kleine Bank daneben und betete.

Mit dem inneren Auge sah ich meine liebste Oma, die in ihrem kleinen Häuschen, in der Küche für mich ein Brötchen mit dem selbstgemachtem Schmelzkäse vorbereitete. Gedanklich war ich ganz nah bei ihr. Plötzlich setzte sich an die weise Chrysantheme ein wunderschöner Schmetterling. Man nennt ihn Tagpfauenauge, so ein Exemplar hatte ich seit langem nicht mehr gesehen. Ja, nur in Spanien, aber nicht hier.

Für mich ein Schmetterling ist nicht nur ein Schmetterling, es ist viel mehr. Ich hatte Freudentrennen in den Augen. Schmetterlinge als Symbol für die Seele und Auferstehung kennt man in Kongo, in Mexiko und in Polynesien. Auch in christlichen Gräbern hat man sie gefunden. Ein Schmetterling verlässt den Körper, um in seiner ganzen Schönheit zu erstrahlen, ähnlich wie die menschliche Seele.

Ich wusste, es reicht, dass man an die Verstorbene denkt und prompt sind sie da. Für die Seele gibt’s keine Grenzen und keine Hindernisse, sie ist immer in unserer Nähe. An die unsichtbare, geistige Leben habe ich nie gezweifelt.


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„Der Tod bedeutet gar nichts.

Ich bin nur nach nebenan verschwunden.
Ich bin ich und du bist du.
Was immer wir füreinander waren, das sind wir noch.
Nenne mich bei dem alten vertrauten Namen.
Sprich von mir, wie du es immer getan hast.
Ändere nicht deinen Tonfall.
Zwinge dich nicht zu aufgesetzter Feierlichkeit oder Traurigkeit.
Lache weiterhin über die kleinen Scherze, an denen wir gemeinsam Spaß hatten.
Spiele, lächle, denke an mich, bete für mich.
Lass meinen Namen weiterhin so geläufig sein, wie er immer war.
Sprich ihn unbekümmert aus, ohne die Spur eines Schattens.
Das Leben bedeutet all das, was es bisher bedeutete.
Es ist genauso wie immer.
Es geht uneingeschränkt und ununterbrochen weiter.
Ist der Tod nicht nur ein unbedeutender Zwischenfall?
Warum sollte ich vergessen sein, nur weil du mich nicht mehr siehst?
Ich warte einstweilen auf dich, ganz in der Nähe, nur um die Ecke.
Alles ist gut.“

Das ist der bekannteste Zitat von Henry Scott Holland (1847 – 1918). Er war ein Theologe, lehrte Philosophie und Religion und veröffentlichte zahlreiche Schriften zu Thema Tod. In seinem Leben erhielt viele Ehrentitel: u.a. Ehrendoktorwürde als Doktor of Letters (Litterarumdoctor). 1910 wurde er zum Regius Professor of Divinity ernannt, eine der ältesten und renommiertesten Professuren in Oxford und Cambridge.


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Ich liebe Menschen zu beobachten, überall wo ich bin: in der Stadt, im Urlaub, an jeder Ecke und bin ein bisschen enttäuscht von dem, was ich sehe. Sie sind mir ganz einfach zu bescheiden angezogen und im Bezug auf Farben sehr zurückhaltend. „Bescheidenheit ist ein Zier, doch weiter kommt man ohne ihr“. Das stimmt auch, aber bedeutet sie nicht Mangel an Mut? Wie auch immer…

Meine Güte, sei nicht so bescheiden, bekenne die Farbe, nimm das sprichwörtlich. Eine Farbpalette ist groß und breit genug, die Auswahl mehr denn je. Öffne deine Augen, beobachte die Natur, im Sommer strotzt sie mit ihrer Schönheit, nimm dir an ihr einen Beispiel. Zeige deine Laune, deine Phantasie, deine Lust am Leben, genau jetzt, in der Mitte des Sommers. Zeige deinen Mut und bekenne die Farbe! Wir haben Sommer, wenn nicht jetzt dann wann? Entdecke die Freude dabei, experimentiere sowohl in der Bekleidung als auch in der Einrichtung des Hauses.

In meiner Arbeit lernte ich mal eine vierzigjährige Person, die sich ständig in Schwarz hüllte. Sie war fest davon überzeugt, dass sie schick und modisch gekleidet ist. Immer Rabenschwarz! Kleine Schwarze ist „in“, aber man trägt sie nur zu einem bestimmten Anlass. Man kann auch nicht verschweigen, dass Schwarz die Farbe der Trauer ist. Meine Arbeitskollegin war frisch geschieden und im Herzen fühlte sie sich wie eine Witwe. Als ich das Thema Farben angesprochen habe, sagte sie zu mir: – Ich bin doch kein Papagei!

Es ist bewiesen, dass depressive, unruhige oder unzufriedene Menschen dunkle (schwarz, braun) und graue Farben bevorzugen. Und was Grau angeht, das ist eine Farbe der versteckten Emotionen. Lieber Mensch, öffne dich ein bisschen 🙂

Du kannst dir selbst helfen können. Bist du traurig, unzufrieden und enttäuscht greife nach warmen, pastellfarbenen Kleidern! Breche alte Gewohnheiten, graue Maus ist aus! Style dich neu, trage im Sommer auf gar keinen Fall schwarze Sachen. Schwarz zieht die Sonne an, Weiß im Gegenteil. Schluss mit dem Pessimismus, ziehe helle, bunte, lebendige oder pastellfarbene Kleider an. Lächle in die Sonne. A´ propos Papagei – bewundern nicht alle seine wunderschöne Federn?


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Der Sommer lässt unsere Hormone Ballett tanzen! Durch die Sonne wird mehr Serotonin produziert, das macht uns ausgeglichener, entspannter und offenbar auch empfänglicher dafür uns zu verlieben. Plötzlich lächeln wir wieder, flirten, sind gut drauf. Diese „Sonnen-Nebenwirkung“ ist wissenschaftlich belegt, man bekommt mehr Lust auf Sex. Im Frühling und im Sommer wird mehr Testosteron produziert, der Mann fühlt sich einfach wohler. Wir, Frauen sind privilegierter und nicht von Jahreszeiten abhängig, obwohl gibt´s auch Frauen, die auch im Sommer Winterschlaf halten. Die höchste Zeit aufzuwachen!

Wecke die Löwin in dir, gehe mit Lust und Leidenschaft durch Leben. Schenke deiner Lebenslust und Lebensfreude einen schönen Platz. Bestimmt hast du viele Male von den Tieren geträumt. Das Tier ist zum Symbol geworden, für das Bezähmte und das Wildgebliebene in uns, für das Einfachste und das scheinbar Unbegreifliche unserer Natur. Was macht „dein Tier“ in dir? Es ist nicht gut, wenn du es totschweigst, wegsperrst oder ankettest. Wecke die Löwin in dir oder lerne es manchmal sie zu zähmen und damit in Frieden zu leben.
Wen wir schon beim Sexualität angelangt sind, mit der Lust ist auch so eine Geschichte. Manche tun nichts und warten bis sie kommt, manche leben sie aus. Die berühmte Sexualtherapeutin Ruth Westheimer sagt, dass man in der Liebe genauso handeln soll wie beim Sport. Der Läufer schaut nicht auf das Wetter, zieht die Schuhe an, ob es regnet oder nicht. Genauso ist mit der Liebe, man redet nicht über sie, man macht sie.

Man kann das noch anders ausdrücken. Stell dir vor, du bist satt, deine Schwiegermutter hat für dich dein Lieblingskuchen gebacken. Das was du jetzt mit dem Kuchen machst, machst du auch mit der Liebe: Versuche es!
In diesem Sinne

Alles Gute


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Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, sagt ein Sprichwort. Im wirklichen Leben es ist nicht immer so, nehmen wir die Ehe als Beispiel an. Ich bin seit Ewigkeit verheiratet, Geheimnis und Erfolg meiner Ehe beruht nicht auf der Schweigsamkeit, sondern im Gegenteil, auf der Redlichkeit. Schweigen in der Ehe empfinde ich als schwerste Strafe überhaupt, es ist so.

Wir alle brauchen mehr oder weniger Aufmerksamkeit von dem Partner. Eine Frau will grundsätzlich alles besprechen, durch Reden kann man viele Probleme aus der Welt schaffen. In meinem Haus werden alle Konflikte auf dem Laufendem besprochen. Nichts wird unter dem Teppich gekehrt, alles wird geklärt, bereinigt und geregelt, am besten noch vor dem Schlafengehen. Schließlich keiner soll seine Sorgen ins Bett nehmen.

Nicht etwa Sex, gemeinsame Hobbys oder Reisen um die ganze Welt schweißen ein Paar zusammen, es sind die täglichen Gespräche über Gott und die Welt. Kommunikation ist ein Grundpfeiler jeder Beziehung, wenn sie nicht funktioniert, steht die Partnerschaft auf Dauer unter keinem guten Stern. Spricht man hingegen über seinen Alltag, seine Wünsche, Bedürfnisse und Probleme, lernt man den Partner viel besser kennen und das Zusammenleben ist glücklicher und zufriedener.

Es gibt Menschen, die in einer Beziehung leben und manchmal die ganze Woche miteinander nicht sprechen, für mich ein Horrorszenario. Woran das liegt? An Menschen selbst, an den Genen oder am Charakter, es ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Astrologisch gesehen gibt es Menschen, bei denen die Sturheit besonders ausgeprägt ist, z. B. Widder, Stier, Steinbock, bei den „gehörnten“ sollte man auf dem Hut bleiben. Sturheit ist wie ein Buckel, am besten wird man ihn schnell los.


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Eigentlich sehe ich überall Gesichter, aber einige verdienen besondere Aufmerksamkeit. Auf meiner Toilette liegt auf dem Boden ein kleiner Teppich und wenn ich da bin schaue ich auf seine Muster. An einer Stelle, leicht versteckt, aus Teppichfasern entsteht ein Frauengesicht. Sie hat sich schon in meinem Unterbewusstsein eingeprägt, denke ich.

Voriges Jahr machte ich eine Urlaubsreise nach Mallorca. Ich setzte mich auf der Toilette und schaute auf den Boden. Auf einer braunen Fliese sah ich Profil einer schönen Frau mit langen Haaren, entstand, wie aus einer Dampfschicht. Jeder, der uns besuchte, konnte die wunderschöne Frau bewundern. Jeden Tag wurde den Boden gewaschen, aber die Schöne war seltsamerweise unauswaschbar. Das Geheimnisvolle zieht mich magisch an. Ich liebe solche Rätsel. Wahrscheinlich wusste die Frau, an wenn sie sich wenden sollte 🙂 Ich bin bewunderungsfähig 🙂

Als ich in diesem Jahr in die Türkei fuhr wusste ich im voraus, dass ich auf der Toilette ein Gesicht zu sehen bekomme. Nur diesmal war mir sofort klar mit wem ich zu tun habe. Auf einer Marmorfliese sah ich Profil meines verstorbenen Vaters. Er wollte mir sagen, dass er uns begleitet. Zu meinem vor kurzem verstorbenen Vater habe ich einen besonderen „Draht“. Ein paar Tage später zeigte er sich sogar am Strand. An meiner linken Seite stand plötzlich ein Mann, in den besten Jahren, und schaute aufs Meer. Ich konnte meinen Augen nicht glauben – ich sah deutlich Gesicht im Profil meines Vaters. Ich gaffte ihn an und er drehte sich zu mir um, Gesicht meines Vaters in einem fremden Körper. Danke, Papa!

Ja, die Verstorbenen können sich uns zeigen und damit wir nicht gleich erschrecken sehen wir sie ganz einfach „zufällig“, in einer Menschengruppe. Als ich mich in der Straßenbahn in Polen nach rechts umdrehte sah ich plötzlich einen Mann, der eine fast 100 % Ähnlichkeit mit meinem Schwiegervater aufgewiesen hatte. Die Kleidung stimmte auch. – Dreh, dich um – sagte ich zu meinem Mann. Er konnte seinen Augen nicht glauben. Manche Menschen haben uns gefragt, warum haben wir der Fremden nicht angesprochen. Die Führung wusste was sie tut, denke ich.


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Herzzeichen am HimmelDas schönste Erlebnis ist die Begegnung mit dem Geheimnisvollen, so hat angeblich Albert Einstein mal gesagt. Ich kann das nur bestätigen.
Es lässt sich nicht abstreiten, dass es Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, die wir manchmal mit Worten und Wissenschaft nicht erklären können.

Was ist Pareidolie? Laut Wikipedia Pareidolie bezeichnet das Phänomen in Dingen und Mustern vermeintliche Gesichter, vertraute Wesen oder Gegenstände zu erkennen. Ich könnte Ihnen unzählige Beispiele beschreiben, aber ich beschränke mich zu einigen.

Ich beschäftige mich mit der Spiritualität und Bewusstseinserweiterung seit geraumer Zeit und bin mir sicher, dass wir göttlich, bzw. geistig geführt sind und täglich überworfen werden mit Tipps und Ratschlägen. Sehr oft empfinden wir sie als reiner Zufall, manchmal als Intuition, eine innere Stimme. Der Traum spricht zu uns in Bildern, die wir später deuten, aber auch am helllichten Tage können wir sie sehen: Bilder, die uns staunen lassen, glücklich machen und geheime Botschaften übermitteln. Wir werden angesprochen, bekommen haufenweise Zeichen, die nichts zufällig sind.

Es gibt keine Zufälle, höchstens synchrone Ereignisse. Synchronizitäten sind wie ein Spiegel, die das reflektieren, was wir im Inneren glauben. Wir müssen uns auf das Universum einstimmen. Wir müssen auf unsere Gedanken und die Welt um uns herum achten. Das Universum spricht zu uns! Also, achten wir auf die kleinen, scheinbar unbedeutenden Hinweise und Zeichen, die uns den Weg zeigen.

Je tiefer wir uns mit dem Universum (mit dem Göttlichen, unserem Höheren Selbst oder geistigen Welt) verbinden, umso häufiger werden wir Synchronizitäten in der Form von uns „wohlgesinnten Zufällen“ erleben. Synchronizitäten gewahr zu werden ist auch ein Zeichen des spirituellen Erwachens.


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AzalleeDer Mensch

Mensch, was du liebst,
in das wirst du verwandelt werden,
hier auf Erden:

Liebe wirst du, wenn du liebst,
wenn du Liebe gibst,
wenn du sie schenkst,
wenn an andere mit Liebe denkst.

Freude wirst du, wenn du dich freust
und aus Freude wenig bereust,
wenn im Freudenrausch
entsteht ein schöner Plausch.

Gott wirst du, liebst du Gott,
und im Gebet bist flott,
sprichst du mit ihm, wie mit einem Freund,
so hast du dein Leben nicht versäumt.

@ Iwona Porozynski


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AnziehungskraftNeulich habe ich zum zweiten Mal den gleichen Film gesehen, mit Meg Ryan und Tom Hanks in Hauptrollen. „E-Mail für Dich“. Warum? Es gibt doch ein paar Gründe dafür. Zuerst, ich bin unsterblich romantisch, gefühlvoll und sentimental. Zu zweit, ich liebe Lovestorys, ich kann mich dabei so gut entspannen. Zu dritt, liebe Filme deren Handlung in New York spielt, vielleicht lebte ich da mal in einem früheren Leben. Schließlich liebe ich Filme, die Ereignisse aus dem Leben zaubern, die man als Richtungsweisend versteht.
Kathleen, eine Kinderbuchladeninhaberin (Meg Ryan) lernt im Internet Joe Fox (Tom Hanks) kennen, der zu ihrem Ärger in ihrer Nähe eine große Buchhandlung Filiale eröffnet. Anfangs bleiben sie anonym. Beide gehen täglich die gleichen Wege, trinken in gleichen Bistro Kaffee, machen in gleichen Läden Einkäufe und wissen von einander noch nichts. So kann nicht weiter gehen, hier muss nachgeholfen werden …

„Tag wie dieser“ eine andere romantische Komödie mit Michelle Pfeifer und George Clooney hat bei mir auch eine wunderbare Erinnerung hinterlassen. Ein einziger Tag ändert dein ganzes Leben nur, weil du dich zu einem Klassenausflug mit dem Kind verspätet hast. Das ist der Melanie Parker, der Architektin aus Manhattan (Michele Pfeifer) und dem knallharten Journalisten Jack Taylor (G. Clooney) passiert. Früher habe ich mich immer gefragt, war das ein Zufall oder ein Wink des Schicksals.

Heute frage ich nicht danach, heute fühle ich mich göttlich geführt. Ich glaube an die Anziehungskraft, an die Synchronizität. Manche sagen: Das Schicksal mischt die Karten, wir sind die Spieler. Ich bin mir sicher wir ziehen Situationen, Dinge und Menschen an, die dieselbe Schwingung, wie wir in sich tragen. Die Quantenphysik besagt, dass alles Energie ist und miteinander verbunden und vernetzt. Alles trägt seine eigene Schwingung in sich und bildet bei anderen eine Resonanz. Für uns Menschen bedeutet das viel: wir stehen in einem ständigen Informationsaustausch mit unserer Umgebung. Mit unserem Gehirn können wir Informationen empfangen, ebenso können wir Informationen mittels Gedanken und Gefühlen senden. Indem wir die Gefühle in unserem Herzen zum Ausdruck bringen, senden wir Botschaften aus, die uns die Welt zum Besseren oder zum Schlechteren widerspiegelt.


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müde KatzeKlug mit Energiequellen wirtschaften zu können lohnt es sich immer, auch mit der Energie in uns. Ich habe mal einen Warntraum gehabt, in dem ich viele dämpfende Kamine aus Edelstahl gesehen habe. Ich wusste sofort, dass ich auch Dampf ablassen muss. Ich hab mir zu viel zu Herzen genommen und machte mir unnötig Sorgen. Der Traum besagt: beruhige dich, vergeude nicht deine Energie für dumme Kleinigkeiten.

Uns selbst beschützen vom Stress des Alltags, von Überarbeitung, Müdigkeit ist unsere Aufgabe geworden, auf uns lastet eine Verantwortung. Wir selbst entscheiden, ob wir genug Energie besitzen oder uns welche fehlt. Eigentlich wissen wir ganz genau, was uns gut tut und was uns schadet. Eine Freundin von mir, die Therapie wegen Depression machte, hat endlich gelernt gute Ventile gegen Stress zu finden, ich nenne sie Energiequellen.

Der amerikanische Kardiologe Dean Ornish, in seinem interessantem Buch „Heilen mit Liebe“ stellt uns ein Rezept aus. Die Nähe und Liebe zu den Menschen soll uns sehr wichtig sein. Die Untersuchungen habe ergeben, dass ein Mensch, der ergebene Freunde hat besser mit dem Stress umgehen kann als ein allein lebende. Dean Ornish während der 30 Jahre seiner Arbeit hat unzählige Herzen operiert und unzählige Bypässe angelegt. Dabei ist ihm bewusst geworden, dass der Mensch, der mit dem Stress kämpft in Wirklichkeit nur drei Bypässe braucht: zu sich selbst, zu den anderen und zu dem Absoluten (Gott). Das sind die drei wichtigsten Energiequellen: die Liebe zu sich selbst, Akzeptanz und Empathie zu den anderen und die Stütze, die uns die höhere Macht gibt.

Der Glaube war mir immer sehr wichtig, das ist die enorme Kraft, die mich durch mein Leben trägt. Wenn sie euch so winzig, wie ein Senfkorn vorkommt, es lohnt sich sie immer einzusetzen. Sie hat die Gabe sich zu entfalten!
Um zu unserer Energiequelle zu gelangen, reicht es auch nach dem Sinn, nach der Erfüllung und der Freude zu suchen und zu leben.


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