Iwona Porozynski

die geistige Welt

Eigentlich sehe ich überall Gesichter, aber einige verdienen besondere Aufmerksamkeit. Auf meiner Toilette liegt auf dem Boden ein kleiner Teppich und wenn ich da bin schaue ich auf seine Muster. An einer Stelle, leicht versteckt, aus Teppichfasern entsteht ein Frauengesicht. Sie hat sich schon in meinem Unterbewusstsein eingeprägt, denke ich.

Voriges Jahr machte ich eine Urlaubsreise nach Mallorca. Ich setzte mich auf der Toilette und schaute auf den Boden. Auf einer braunen Fliese sah ich Profil einer schönen Frau mit langen Haaren, entstand, wie aus einer Dampfschicht. Jeder, der uns besuchte, konnte die wunderschöne Frau bewundern. Jeden Tag wurde den Boden gewaschen, aber die Schöne war seltsamerweise unauswaschbar. Das Geheimnisvolle zieht mich magisch an. Ich liebe solche Rätsel. Wahrscheinlich wusste die Frau, an wenn sie sich wenden sollte 🙂 Ich bin bewunderungsfähig 🙂

Als ich in diesem Jahr in die Türkei fuhr wusste ich im voraus, dass ich auf der Toilette ein Gesicht zu sehen bekomme. Nur diesmal war mir sofort klar mit wem ich zu tun habe. Auf einer Marmorfliese sah ich Profil meines verstorbenen Vaters. Er wollte mir sagen, dass er uns begleitet. Zu meinem vor kurzem verstorbenen Vater habe ich einen besonderen „Draht“. Ein paar Tage später zeigte er sich sogar am Strand. An meiner linken Seite stand plötzlich ein Mann, in den besten Jahren, und schaute aufs Meer. Ich konnte meinen Augen nicht glauben – ich sah deutlich Gesicht im Profil meines Vaters. Ich gaffte ihn an und er drehte sich zu mir um, Gesicht meines Vaters in einem fremden Körper. Danke, Papa!

Ja, die Verstorbenen können sich uns zeigen und damit wir nicht gleich erschrecken sehen wir sie ganz einfach „zufällig“, in einer Menschengruppe. Als ich mich in der Straßenbahn in Polen nach rechts umdrehte sah ich plötzlich einen Mann, der eine fast 100 % Ähnlichkeit mit meinem Schwiegervater aufgewiesen hatte. Die Kleidung stimmte auch. – Dreh, dich um – sagte ich zu meinem Mann. Er konnte seinen Augen nicht glauben. Manche Menschen haben uns gefragt, warum haben wir der Fremden nicht angesprochen. Die Führung wusste was sie tut, denke ich.

Boskość, niebiosaCzasami …

Czasami w jakiejś piosence
albo zwyczajnie między wierszami
kryje się dużo więcej,
uwierzcie, przekonajcie się sami.

Czasami w przeczytanych słowach
albo wyszeptanych z czyichś ust
kryje się jakaś myśl gotowa
i trafia na nasz gust.

Czy to przypadek, ktoś zapyta,
czy jakaś siła czuwa nad nami
przesłanka w słowach ukryta
zdradza: My nie jesteśmy sami.

© Iwona Porożyńska

Rosen - Symbole der Liebe und des ewigen Lebens

 

Für meine Oma …

Weil ich dich nicht sehen kann,
zünde ich die Kerze an
und wenn ich die Flamme berühre
kann ich dich spüren …

Du kommst zu mir auf leisen Sohlen,
fast wie verstohlen,
ich kann jeden wirklich versichern,
ich kann dich riechen …

Du bist nicht verstorben,
du bist nur unsichtbar geworden.
Ich verschicke dir ein paar Luftküsse,
weil ich dich so doll vermisse.

© Iwona Porozynski