Iwona Porozynski

glücklich sein

Selbstliebe

Wie stehst du zu dir? Bist du für dich der beste Freund oder mehr Feind? Wie fühlst du dich in deiner eigenen Gesellschaft? Kann du dich alleine beschäftigen? Gefällst du dir, wenn du vor dem Spiegel stehst? Akzeptierst du dich, sowie du bist oder bist du für dich der strengste Kritiker unter der Sonne? Ich kenne Menschen, die sich sogar beschimpfen! Das kann sich lustig anhören, ist aber ungesund. Respektiere dich selbst, wenn du willst das andere dich respektieren. Glücklich kannst du nur werden, wenn du dich schätzt, dein Wert kennst, in Harmonie und Freundschaft mit dir lebst.

Andreas Bourani singt: Hey, sei nicht zu hart zu dir selbst, es ist okay wenn du fällst, auch wenn alles zerbricht, geht es weiter für dich. Das Lied wurde geschrieben, als Andreas in einer Krise steckte und wusste nicht, wie geht`s mit seiner Kariere weiter.

Vergleiche dich nicht mit anderen, besonders nicht mit denen, die mehr leisten, verdienen, besser aussehen und alles sonst besser machen als du. Sei nicht neidisch auf deine Bekannte und Freunde, denn von Neid kannst nur grüne Gesichtsfarbe bekommen, deine Mundwinkel können platzen und sonst zeigst du dich nur von unangenehmen Seite.

Sammle kein Geld für eine Schönheitsoperation, denn jeden Tag wirst du für dich der strengste Richter sein und jeder Blick ins Spiegel wird für dich wie ein Urteil. Lege dir solche Handschellen nicht an! Keiner ist vollkommen. Einfach menschlich ist unsere Unvollkommenheit!

Lass dich nicht entmutigen und sei nicht unzufrieden mit dir. Überlege lieber welche Eigenschaften und Fähigkeiten in dir stecken? Schöpfe aus dem Vollen, lass dich nicht überrollen 😉 Entdecke und erschaffe dich neu! Sei experimentierfreudig. Befreie dich von dem langweiligen „grauen Maus Image“, entpuppe dich wie ein Schmetterling. Die Raupenzeit ist schon vorbei! Nichts ändert sich, außer du änderst dich! Tue alles in Liebe und aus der Liebe. Denn Selbstliebe ist eine Grundlage dafür, andere Menschen lieben zu können.

Die verträumte Kinderwelt ...Mit den Augen des Kindes sieht die Welt ganz anders aus, sie ist leicht, schön und magisch. Hast du kein Kontakt zu einem Kind in deiner Umgebung, schaue anderen Kindern zu, wie sie lachen, wie sie spielen, wie sie sich zeigen. Hier wird nichts nachgespielt, das Spiel ist echt und ehrlich.

Ein kleines Kind ist wie die Sonne, strahlt vom weiten, lächelt uns an, ist fröhlich, vertrauensvoll und offen. Ein kleines Kind ist immer gut gelaunt, voller Bewunderung für alles, was ihn umgibt, lernt gerne und hat etwas von einem Entdecker. Es liebt die Welt so sehr, dass die Eltern oft Probleme haben es ins Bett zu schicken.

Das Wichtigste, was wir als Erwachsene nicht können ist im „jetzt“ zu leben, ein Kind kann das Moment richtig genießen. In seinen Augen scheint die Welt sowie sie in Wirklichkeit ist: bunt, vielfältig und voller Überraschungen. Viele von uns haben die Sinneswahrnehmung ausgeschaltet, die Farben des Lebens sind blasser geworden. Keiner freut sich auf einen ganz normalen Tag, wie ein kleines Kind. Manche Erwachsene wollen überhaupt nicht aus den Federn, sehen schwarz und Morgen sind nicht ansprechbar.

Nicht nur Kinder lernen von uns, wir können auch viel von ihnen abgucken. Wenn du in Urlaub verreist sei ein bisschen wie ein Kind, freue dich, dass du sonnen, baden und spielen kannst. Beschwere dich nicht über das Hotel, Essen und überfüllte Strände, verderbe dir nicht die Laune mit deiner miesen Stimmung, schließlich willst du, dass die Kinder dich in guter Erinnerung behalten. Lerne von ihnen, sei genauso interessiert und neugierig auf das Lebensabenteuer wie sie. Mit den Augen des Kindes macht uns das Leben mehr Spaß. Deswegen lass die Kinder Kinder sein, sie sind vollkommen, so wie sie sind.